Microsofts Windows-Chef Steven Sinofsky hat am 13. September im kalifornischen Anaheim auf der Entwicklerkonferenz Build eine erste Vorabversion von Windows 8 für Entwickler vorgestellt.
Es wurden 32bit- und 64bit-Varianten zum Download angeboten. Auch eine ARM-CPU-Version zeigte Microsoft. Diese wird die deutlich billigeren ARM-Prozessoren bedienen, die mit weniger Strom und Platinenfläche auskommen als die Intel- und AMD-CPUs und ihren Einzug in alle möglichen mobilen Geräte wie Tablets oder Smartphones halten werden. Marktführer iOS und Android werden in diesem Segment damit eine mächtige Konkurrenz erhalten.
Was heute schon z.B. mit Googles Chrome auf Browserebene möglich ist, nämlich die Synchronisierung von Einstellungen, Aussehen und installierten Komponenten soll in Windows8 selbstverständlich sein, völlig unabhängig von zugrunde liegender Hardware-Architektur. Ein einmal eingerichtetes Windows8 wird damit immer und überall in der Form vorzufinden sein, in der man es zuletzt auf dem vorher an anderer Stelle genutzten PC verlassen hat.
Hier wird, ähnlich wie die Bindung an ein Googlemail-Konto unter Android, mit Microsofts Online-Festplatte Live SkyDrive gearbeitet, auf der sämtliche zu synchroniserenden Daten hinterlegt werden und diese per LIVE-ID angesprochen werden.
Auch die von Smartphones und Tablets bekannte “Wischtechnik” wird unter Windows8 möglich, sofern der Bildschirm “Touch”-fähig ist.